Luftbrücke nach Aleppo – Hintergrundinformation für Journalisten

Luftbrücke nach Aleppo – Hintergrundinformation für Journalisten

 

13.08.2016 Karlsruhe

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier fordert eine bessere Versorgung der syrischen Stadt Aleppo und erwähnt dabei auch die mögliche Einrichtung einer Luftbrücke zur Versorgung der Zivilbevölkerung.

Im Deutschen ist dieser Begriff sehr stark mit der Versorgung der Berliner Bevölkerung  in den Jahren 1948 und 1949 verbunden, als die Sowjets die Westsektoren Berlins von den Versorgungslinien abgeschnitten hatten. Damals flogen amerikanische und britische Transportflugzeuge dringend benötigte Versorgungsgüter von westdeutschen Stützpunkten zu den Berliner Flughäfen Tempelhof, Tegel und Gatow.

Da in Aleppo kein Flughafen zur Verfügung steht, bleiben als einzige Möglichkeit der Versorgung aus der Luft sogenannte Lastenabwürfe oder (stark eingeschränkt) der Einsatz von Hubschraubern.

Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen versorgt in verschiedenen Ländern die notleidende Bevölkerung mittels Lastenabwürfen. So auch in Syrien, wo in den vergangenen Monaten die Stadt Deir ez-Zor   teilweise aus der Luft versorgt wurde.

Fachleute sind sich einig, dass diese Art der Versorgung sehr teuer und unsicher ist, da der Zielort und Empfänger bei Abwürfen nicht hinreichend genau bestimmt werden kann.

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Andreas Kling gerne zur Verfügung.

Andreas Kling ist Berater für Bevölkerungsschutz und Humanitäre Hilfe. Er unterrichtet an verschiedenen nationalen und internationalen Hochschulen das Fach Humanitäre Logistik.

Kontaktdaten: andreas.kling@con-bility.de Mobil: 0162-2104474

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